Samstag, 3. September, bis Sonntag, 16. Oktober 2022
Gregos, Jana & Js, Me Lata, Mowcka, Skirl
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Die Galerie Dumas öffnet nach der Sommerpause wieder ihre Türen.
Wir laden 5 Streetart-Künstler ein, „Street Style“ in die Galerie Dumas zu bringen. Seien Sie neugierig und lassen Sie sich überraschen.
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Seit Jahren sorgen Streetart-Aktionen rund um den Globus für Aufsehen, besonders in den Großstädten. Von Einzelpersonen oder Gruppen geschaffen, sind ihre Spuren auf den Oberflächen der Stadt zu sehen. Sie verwandeln leere Orte und Straßen in lebendige, farbenfrohe Galerien. Was heute Laternenmasten, Fassaden, Stromkästen, U-Bahn-Fahrpläne, Werbetafeln und andere städtische Flächen schmückt, unterscheidet sich vom bisherigen Mainstream. Die Ausdrucksformen zeigen Einflüsse verschiedener Kunstformen und Strömungen: Pop-Art, Land Art, Punk, Comic, russische Avantgarde, DADA und Graffiti selbst, um nur einige zu nennen. So vielfältig wie die Einflüsse sind auch die Ausdrucksformen. Die meisten Graffiti-Writer nutzen die Wände im städtischen Raum wie die Seiten eines Blackbooks (so wird das Skizzenbuch eines Graffiti-Writers genannt). Dabei markieren sie ihr Revier mit künstlerischen Schriftzügen, deren Inhalt nur von „Insidern“ gelesen werden kann. Im Gegensatz dazu begannen Streetart-Aktivisten, die Stadt als öffentlichen Raum für ihre Kunst zu nutzen. Indem sie die spezifische Atmosphäre eines Ortes aufgriffen und mit ihren Mitteln veränderten, rückten sonst unbeachtete Orte, ja ganze Stadtviertel, wieder in die alltägliche Wahrnehmung der Passantinnen und Passanten sowie der unmittelbaren Anwohnerschaft.
(Textauszug aus der Diplomarbeit von Raffaela Dumas-Janetschko)
Category:
KunstausstellungenDate:
19 August 2022